Klausurtagung

Die Erwartungen an dieses Elan- Seminar war von uns einerseits der Wunsch nach Informationen zum rechtlichen Rahmen sowie zu dessen Umsetzung in der Praxis zu erhalten.

Und dies hat auch so funktioniert. Das Seminar war sehr gut, hat uns allen viel Spaß gemacht und die 6 Stunden gingen viel zu schnell vorbei.

Da dieses Seminar "Elternrechte und Mitbestimmung in der Schule" nur für unsere Gremien der Elternvertretungen der Herzbergschule abgehalten wurde, konnte man dieses auch als interne Fortbildung im Rahmen einer extra für uns angesetzten Klausurtagung  bezeichnen.

Barbara, unsere „Teamerin“ für diesen Tag, hat uns zu Beginn, die Rechte der Elternschaft vermittelt. Diese Rechte sind sehr, sehr, sehr umfangreich. Barbara, hat das ausgezeichnet gemacht, aber uns hat nach einiger Zeit ganz schön der Kopf geraucht.

Zwei Grundsätze haben uns an diesem Seminarvormittag begleitet:

Informationsrecht § 110, Abs. 5,6 Hess. Schulgesetz

Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet den Schulelternbeirat über alle wesentliche Angelegenheiten des Schullebens.

Anhörungsrecht §110 Abs. 3, §112  Hess. Schulgesetz

Der Elternbeirat ist anzuhören:

- vor Maßnahmen der Schulleitung, die für das Schulleben von

  allgemeiner Bedeutung sind

- bevor die Schulkonferenz über den § 129 Nr.8,10 und 12

  entscheidet.

Nachdem wir die gesetzlichen Grundlagen und Regelinstrumente vermittelt bekommen hatten, ging es über zur Mittagspause.

… die Pizzen haben so lecker geschmeckt, als kämen sie direkt aus dem Paradies  …

Selbst in der Mittagspause, waren wir Seminarteilnehmer so engagiert, dass wir schon gleich überlegten, wie wir das Gelernte in Sachen Mitbestimmung, welche uns vom Gesetz her zugesichert wird, in unserer Schule auch umsetzen könnten. Schwer sind natürlich nicht nur die Gesetze und Regeln zu verstehen, nach denen wir lt. Gesetzgeber arbeiten, sondern auch in welchen Fällen sie in der Praxis angewandt werden müssen.

Aber das haben wir ja auch schon gemeinsam mit den LehrerInnen bei der  Durcharbeitung der Gesetzestexte zur Wahl der Schulkonferenz hinbekommen. Nach der Mittagspause ging es dann zügig weiter.

Da wir Teilnehmer ja alle Elternvertreter aus einer Schule waren, brauchten wir keine fiktiven Fallbeispiele zu behandeln, sondern haben uns an unsere aktuellen Schulgemeindethemen getraut.

- SteG-Studie

- Frühstücks-Club powered by Kellogg`s

- Informationspolitik und die Mitarbeit der Elternschaft in   

  Sachen Ganztagskonzept 

In Arbeitsgruppen haben wir dann Lösungsansätze zusammen getragen, doch die für uns angedachten sechs Seminarstunden   

waren leider zu früh vorbei.

Wie sollten wir das Gelernte denn jetzt umsetzen?

Barbara unsere „Teamerin“ war die Rettung. Sie hat uns Hausaufgaben mit auf unseren neuen - mit positiven Gedanken vollgepackten - ElternvertreterInnenweg gegeben.  

Es wäre gut, wenn wir eine visuelle Reflektion der bisherigen Situation machen würden und dies dann mittels z.B. Plakaten in unserer Schule vorstellen könnten.

Gesagt, getan - da wir ja in den Lösungsansätzen festgelegt haben, dass wir kurzfristige Elternbeiratsstammtische einräumen wollen, wenn es mal brennt, haben wir gleich Nägel mit Köpfen gemacht und den ersten kurzfristigen Elternvertreterstammtisch für den kommenden Freitagabend angesetzt. An diesem Abend haben wir das erste Mal, mit Hilfe der Klimakonferenz, die uns wichtigen Punkte zu Papier gebracht.

Und so sieht das Ergebnis unserer ersten Elternvertreter-Klimakonferenz im Jahr 2013 aus

Die bildlich dargestellten Plakate (Fotos anbei) drücken folgendes aus: 

Wir als Eltern möchten gerne gleichberechtigte Partner sein, die mit den Lehrerinnen ein gemeinsames Ziel verfolgen:

„Die bestmögliche Entwicklung und Förderung des Kindes im schulischen Alltag“. Nur gemeinsam können Lehrer, Schüler und Eltern die gute gesunde Schule gestalten und dazu bedarf es eines partnerschaftlichen Umgangs und eines aufeinander abgestimmten Denken und Handelns. Das kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten auf gleicher Augenhöhe diskutieren, reflektieren und gestalten.

Das elan-Seminar war so gut und produktiv, dass wir planen nach den Sommerferien wieder ein Seminar für die Elternvertretungen und das LehrerInnenKollegium zu beantragen.

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