Das Medienkonzept der Herzbergschule

Für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft spielen Information, Wissen und Bildung eine immer bedeutendere Rolle. Zu den "alten" Medien, wie Büchern, Zeitungen, Overheadprojektor, Fernsehen und einer Musikanlage, haben sich in den letzten Jahren vermehrt die "neuen Medien" wie Computer, Internet, Handy und digitalisierte Medien gesellt.

Die neuen Medien bieten jedoch nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Angesichts der sich ausweitenden Nutzung der neuen Medien und des Internets gewinnen die Fragen eines effektiven Schutzes von Kindern und Heranwachsenden zunehmend an Bedeutung.

Aufgrund der technologischen, jugend-, arbeitsmarkt-, gesellschafts- und bildungspolitischen Veränderungen kommt der Förderung von Medienkompetenz eine entscheidende Bedeutung zu. Bedenkt man, wie rasch sich Handy und Internet in allen Bereichen der Gesellschaft ausgebreitet haben, so ist Medienkompetenz die entscheidende Grundlage lebenslangen Lernens.

Medienkompetent ist der Lernende, der unterschiedliche Medien gestalterisch und technisch nutzen kann, aber auch verantwortungsvoll und kritisch mit ihm umgehen kann. Dabei kann er sich selbstständig für das Medium entscheiden, welches seiner Aufgabe entspricht.

Die Schule hat den Auftrag die Kinder zu mündigen Bürgern zu erziehen. Gestärkt durch den Rückenwind aus Politik und Wirtschaft heißt dies heute die Schüler auf ein Leben in der Informationsgesellschaft vorzubereiten. Die berufliche Zukunft der Kinder ist ohne IT-Kenntnisse nicht denkbar, in allen Aufgabenbereichen erhält die Professionalisierung im Umgang mit dem Computer einen immer höheren Stellenwert.

Ziel eines Einsatzes von PC-Arbeit im Unterricht muss ein sinnvoller, für die Lernziele der Grundschule ergiebiger und unsere technisierte Welt berücksichtigender Umgang mit dem Medium PC sein, der sich nur aus einer wohl geübten und sich stetig aktualisierenden Medienpädagogik entwickeln kann.

Die Herzbergschule verfügt aktuell über einen PC-Raum mit 13 vernetzten Schüler-PCs und einem Lehrer-PC. Außerdem zählen zur Einrichtung eine Leinwand und ein Beamer, so dass der Lehrer die einzelnen Arbeitsschritte für alle gut sichtbar zeigen kann.

Der Medienraum wird zum einen von den Lehrerinnen im Klassen- oder Förderunterricht benutzt. Die Schüler lernen Lernprogramme wie z.B. die Lernwerkstatt oder den Programmen zu den Lehrwerken "Flex und Flora" sowie "Welt der Zahl" kennen und üben damit alte und neue Lerninhalte.

 

 

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